Häufig werden wir von Patienten gefragt, ob Amalgamfüllungen noch zu empfehlen sind. Dazu folgende Fakten: Amalgam ist eine hauptsächlich aus Silber, Kupfer und Zinn bestehende Legierung, die mit Quecksilber, also einer giftigen Substanz, für Zahnfüllungen zu einem Brei angerührt wird. Nach einer Bekanntmachung mit dem Gesundheitsamt in Schweden, sollte Amalgam bei Kindern und Schwangeren nicht mehr verwendet werden. Unsere Absauganlagen an den Behandlungsstühlen müssen mit Filtem ausgerüstet sein, damit das Einfliessen von Amalgamresten ins Abwassersystem verhindert wird. Aus diesen Tatsachen lässt sich erkennen, dass Amalgam sicherlich nicht als gesundheitlich unbedenklich bezeichnet werden kann.

Inwieweit Amalgam schädlich ist, lässt sich jedoch schwer beurteilen. Problematisch ist der Ersatz des Amalgams in der Praxis auf jeden Fall. Wir verwenden folgende Alternativen: zahnfarbene Kompositfüllungen – auch Kunstoffüllungen genannt – bei Frontzähnen, Milchzähnen und kleineren Füllungen im Seitenzahnbereich.

Hochwertige zahnfarbene Glaskeramikinlays,
mit deutlich höherer Haltbarkeit als Amalgam und Kunststoff, bei grösseren Füllungen im Seitenzahnbereich Glaskeramikinlays sind aufwendige Behandlungen. Die Kosten dafür sind deswegen 3-4 mal höher als für Kunststoffüllungen. Glaskeramikinlays sind aber zahnähnlicher und halten bedeutend besser und länger als Kunststoff.

Kieferothopädische Interzeption
(Behandlung von Zahnfehlstellungen)

Frühzeitige Massnahmen (Interzeption), zur Beseitigung einer Zahnfehlstellung während ihres Entstehens und zur Vorbeugung einer fortschreitenden Anomalientwicklung sind sehr wichtig. Jemand hat ausgerechnet, dass von den Gesamtkosten der Kieferorthopädiebehandlungen nur 0,22% für Prävention ausgegeben wird. 99,78% wird dagegen ausgegeben um häufig unnötig entstandene Fehlstellungen zu korrigieren. Auch hier werden wir für jedes Kind ein individuelles Kieforthopädisches Kontroll- und Behandlungsprogramm in den verschiedenen Gebissphasen durchführen um spätere Zahnfehlstellungen (soweit wie möglich), zu vermeiden.

Parodontologie

Ich werde mich zusammen mit unserer
„Prophylaxe-Spezialistin“, darum kümmern, die Zähne und das Zahnfleisch unserer Patienten völlig gesund zu machen und zu halten.

 

Für manche Patienten wird es vermutlich ein Langstreckenziel werden ihr Zahnfleisch und alle Ihre Zähne gesund zu machen. Einige Dinge werden dabei wichtiger sein als andere, aber wir werden immer alles wachsam beobachten und wir werden nicht aufgeben.

Prophylaxe

Zahnschäden sind vermeidbar – Wir wollen Ihnen
bei der Umsetzung dieses Merksatzes helfen.

Für unsere Kinder und Jugendliche haben wir eine Reihe von Massnahmen zur Zahngesundheitserziehung vorgesehen. Dieses Programm umfasst: 1. Erstellung des persönlichen Mundhygienestatus. 2. Aufklärung über die Entstehung und Zusammenhänge von Karies und Parodontitis. 3. Erlernen der richtigen Putztechnik. 4. Fluoridierung der Zähne. Natürlich bieten wir auch dieses Programm unseren interessierten erwachsenen Patienten an! Eine Mitarbeiterin in unserer Praxis hat sich auf Prophylaxe und professionelle Zahnreinigung spezialisert. Sie wird zusammen mit mir, unseren Patienten erklären und zeigen wie man Zahnschäden und Zahnfleischprobleme vermeiden kann und ihnen dabei auch aktiv helfen es umzusetzen. Speziell bei Kindern mit einem hohen Kariesrisiko ist es wichtig, ein individuelles Prophylaxeprogramm aufzustellen um spätere Schmerzen, Schäden und Kosten zu verhindern: Zahnbeläge einfärben und die richtige Putztechnik mit Zahnseide und Zahnbürste demonstrieren. Wiederholt mit Fluorlack Risikozähne behandeln um Karies vorzubeugen usw.

Raucher-, Tee- und Kaffeebeläge

Abhängig von den Ernährungsgewohnheiten,
der Qualität des Zahnschmelzes und der Speichelzusammensetzung entstehen bei manchen Patienten braune oder schwarze Zahnbeläge, die selbst durch gründliches Zähneputzen und die übliche Zahnsteinentfemung nicht oder nur ungenügend beseitigt werden können. Die Anwendung von Perlweiss®, oder ähnlichen Präparaten schädigt den Zahnschmelz jedoch und fördert durch ein aufrauhen der Zahnoberfläche sogar die Neubildung von diesen Verfärbungen.

Um auch in diesen Fällen helfen zu können, verwenden wir ein sogenanntes Airflow-Gerät.

Die Wirkungsweise beruht darauf, dass ein feindosierter Wasser/Pulverstrahl die Zahnoberfläche schonend von Verfärbungen befreit.
Anschliessend wird der Zahn poliert und fluoridiert.

 

Die Zeitdauer für eine solche Reinigung
beträgt ca. 20 Minuten.

Was sind Zahnimplantate

Zahnimplantate sind der bevorzugte Ersatz für verlorene Zähne. Sie bilden als Kieferknochenanker das stabile Fundament für die dauerhafte Befestigung der Krone; Beschleifen der benachbarten Zahnsubstanz findet nicht statt, ein Verlust des Knochengewebes durch „Atrophie“ wird ausgeschlossen, indem Implantate als „künstliche Zahnwurzeln“ die Kaukräfte in den Kieferknochen einleiten. Im zahnlosen Kiefer bieten Zahnimplantate auch eine sichere Verankerung für Vollprothesen und ersparen dem Patienten die üblichen Nachteile konventioneller „künstlicher Gebisse“. Dentale Implantate kann man sich als künstliche Zahnwurzeln vorstellen. Implantate können in zahnlosen Kieferabschnitten direkt im Kieferknochen verankert werden. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Einpflanzung in den Kieferknochen die besten Ergebnisse erwarten lässt. Implantate bestehen meist aus drei Teilen: Dem im Knochen verankerten Implantatkörper, dem Halsteil und der darauf befestigten Krone.

Zahnarztpraxis

Leif Hagne

Staatsstrasse 103

9463 Oberriet

T 071 760 05 05

F 071 760 05 04